Florian Warschecha macht den Unterschied

Um die Katze gleich aus dem Sack zu lassen – wir haben unser Spitzenspiel bei Ülkemspor Kitzingen mit 3:1 verloren. Eine Niederlage, die uns noch etwas länger beschäftigen wird. Denn woran hat et jelegen? Zunächst einmal Glückwunsch an die Gastgeber.
Das PSG der A-Klasse kann sich bei dieser individuellen Klasse eigentlich nur selbst schlagen und hat in dieser Liga schlichtweg nichts verloren. Und doch war an diesem Sonntag mehr möglich, als einige vorab vermutet haben.
Sicherlich – mit einem Blick auf die Liste der fehlenden Spieler würde wahrscheinlich jeder andere Trainer in Panik verfallen. Auch dass sich Stadel bereits nach 10 Minuten wieder auswechseln lassen musste, war alles andere als optimal. Doch als die erste viertel Stunde und 5 Ecken für die Gastgeber überstanden war, ging ein ordentlicher Ruck durch die Mannschaft und der Einsatz bzw. das viel beschworene Mannschaftsgefüge war da! Jeder fightete und spulte bei tropischer Hitze ordentlich Kilometer ab. Insbesondere Coach Schömig ging mit gutem Beispiel voran und zeigte seine beste Partie seit langem.
Wäre da nicht dieser Florian Warschecha gewesen. Zwei mal verloren wir den Ball, zwei Mal kochte uns der ehemalige Abtswinder ab. Einmal verwandelte er selbst, einmal legte er unhaltbar quer auf den Mitspieler. Eine brutale Effektivität und der 2:0 Rückstand zur Pause.
Eigentlich eine unüberwindbare Herausforderung… doch wir zeigten Moral und wurden belohnt. Patrick Teufel behauptete den Ball und legte das Leder ins Tor. Der Anschlusstreffer! Auf einmal begannen die Gastgeber stärker zu schwimmen, als Wellbrock bei seinem Olympia Gold. Schömigs Schuss im Anschluss aus 20 Metern knallte knapp gegen das Außennetz. Unsere stärkste Phase! Der Ausgleich war greifbar.
Ausgerechnet dann kam wieder Flo Warschecha ums Eck und nutzte die Ping Pong Situation im Strafraum nach einer Ecke und erhöhte zum 3:1. Der Genickbruch. Eben diese Situation, die uns noch länger beschäftigen wird.
Was wäre möglich gewesen, wenn diese Situation anders ausgegangen wäre? Hätte hätte Fahrradkette. Über eine spätere unschöne Situation auf dem Platz hüllen wir an dieser Stelle die Hülle des Schweigens – auch wenn uns das ziemlich schwer fällt. Schwamm drüber, Fußball lebt von Emotionen.
Wir können trotz der Niederlage stolz auf eine tolle kämpferische Leistung sein und konzentrieren uns auf unser nächstes Heimspiel gegen Effeldorf. Und „zafer için tebrikler“ an die Gastgeber. (Wir hoffen Google Translate verarscht uns nicht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.