Erst eine der besten Saisonleistungen, dann die Vollkatastrophe

Friday Night Lights in Nenzni. Nachholspiel der „Zweiten“ gegen den TSV Mainbernheim II. Es standen so viele Leute wie seit langem nicht mehr zur Verfügung. Dementsprechend bekamen die Zuschauer auch eine ansehnliche B-Klasse-Partie zu sehen.
Chancen gab es auf beiden Seiten en masse, mehr als bei der unbrauchbarsten Runde Kniffel überhaupt. Das 0:0 zur Pause war maßgeblich der Unfähigkeit der Offensivakteure geschuldet, die das runde Leder einfach nicht im Tor unterbringen wollten. Unserseits vergab Tim Bergmann zweimal allein vor dem gegnerischen Schlussmann, Fabi Seemann machte es zwischendurch genauso gut. Auf der Gegenseite schob Alexander Roder unbedrängt die Murmel neben das leere Gehäuse.
Vor allem nach dem Seitenwechsel war der TSV dem Führungstreffer sehr nahe, konzentrierte sich aber lieber weiter darauf die Tauglichkeit des Fangzaunes zu testen. Gerade als Team MSN II wieder besser in der Partie war, erzielte Giuliano Kehrer aus höchst abseitsverdächtiger Position (wie soll der sonst bitte so viel Vorsprung haben?) das 0:1. Wirklich zwingend kamen wir nicht mehr vor’s Tor. Das knappe Ergebnis geht in Ordnung, auch wenn ein 4:5 wahrscheinlich mehr dem Spielverlauf entsprochen hätte.
 
Freitag 17 Mann, Sonntag keine 9. Das Spiel gegen den Ligaspitzenreiter aus Gnodstadt musste unsererseits abgesagt werden. Es wird nicht mehr nachgeholt.
 
Sonntag, „Erste“ gegen Mainbernheim. Endstand 0:9
Das Wort zum Sonntag von Lukas Schenk: „Die spielten so, wie man sich Fußball vorstellt.“
Amen. Mehr Worte braucht es nicht. Es war die reinste Vollkatastrophe.
 
Am Samstag findet um 16 Uhr in Markt Einersheim das Nachholspiel gegen Bayern Kitzingen statt.

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