Der Vater des Erfolges

Selbst ein Eiswürfel wäre an diesem Sonntag freiwillig zurück in den Cuba Libre gekrochen. Wohl wissend, dass es auch dort kein Entkommen gibt – aber lieber zart schmelzend sich im Alkohol aufzulösen, als frierend am Einersheimer Fußballplatz zu sein.
Mit den Gästen Bayern Kitzingen II verbindet uns bereits seit längerem eine besondere Trainer-Beziehung. Egal ob Josef Unser, Dominik Zitzmann oder wie aktuell Erwin Klafke. Alle haben Sie schonmal bei uns gespielt, gewohnt oder trainiert. Also ein kleines Derby. Und nicht nur das; zuletzt machte Bayern Kitzingen II ebenfalls mit einem Kantersieg auf sich aufmerksam. Doch nun zum Spiel:
Wieder einmal hatten wir mehr Ausfälle als Lufthansa beim Pilotenstreik.

Sebbi Singer, Selle Leykauff, Jo Stadtel und Lukas Schenk – bei fast jeder anderen Mannschaft wäre ein solcher Qualitätsverlust nicht zu kompensieren. Doch erstaunlicher Weise haben wir das verdammt gut hinbekommen. Statt wie zuletzt Christian Schömig, schnürte unser frisch vermählter Captain Tobi Zehnder in der ersten Halbzeit einen lupenreinen Hattrick. Besonders mit dem schnellen Tor zu Spielbeginn hatten die Gäste länger zu kauen als auf einer zähen Haxen-Kruste. Besonders über unsere rechte Seite brachen Nico Nees und Simon Müller regelmäßig bis zur Grundlinie durch, um unsere Offensive mit Vorlagen zu versorgen.

Nach der Halbzeit waren wir gnädiger als ein vollgefressener Tiger und hielten uns im gegnerischen 16ner mit allen Kräften auf den Füßen, anstatt das klare Foul anzunehmen. Christian Schömig stellte mit einem satten Schuss ins lange Eck den 5:0 Endstand her – zuvor nahm als Einziger Tom Volkamer das klare Foul an. Und der Vater des Erfolges – Tom Wolf – verwandelte vom Strafpunkt zum 4:0.

Tom Wolf und der Vater des Erfolges? Der meist ruhig und besonnen auftretende Oldie? Ja, ganz recht! Natürlich beginnt die Abwehr bereits im Angriff. Auch die Außen/-verteidiger, der Keeper und natürlich unsere Waffe Domi Spiller machen aktuell einen herausragenden Job. Dass wir aber jedes Spiel gewonnen haben, seitdem Tom Wolf von Beginn an spielt, kann kein Zufall sein. 1 Gegentor aus 4 Spielen ebenso wenig – und das war noch ein Eigentor. Mehr Erfahrung auf dem Platz als Hugh Heffner in der Kiste. Souveräner als Usain Bolt auf der Zielgeraden. Zudem eine überragende Trainingsbeteiligung. Mit so einer Truppe ist alles vorbereitet, auf den Kirchweih-Kracher in Nenzenheim gegen den Aufstiegsanwärter Schwarzach II.

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