Sonnengott Daniel I.

Bevor wir mit dem eigentlichen Spielbericht beginnen, noch ein kleiner Nachtrag zu einer Sache, die uns letzten Freitag in die Augen und Nase stieß. Welche Arschgeige mit dem IQ dessen, was wir nach einem durchzechten Mannschaftsabend morgens ins Waschbecken husten, lässt denn bitte seinen Hund sein Geschäft auf dem Sportplatz verrichten? Wir möchten nach der nächsten Grätsche nicht wie ein explodiertes Güllefass aussehen und stinken. Als Warnung: Auch wir können auf fremden Grundstücken unser Geschäft verrichten…

Nun aber rein ins Geschehen, Nachholspiel gegen den SV Sickershausen. Die SG mit dem entschlossenen Willen in Sachen Klassenerhalt mit einem Sieg alles klar zu machen. Und bereits nach fünf Minuten ging es gut los, ein Schuss von Fabian Seemann brachte die Hausherren in Front. Dass Seemann mehr kann als nur Eimer Wasser ausschütten, stellte er wenig später unter Beweis. Kuddelmuddel am Strafraum des SVS, Walter mit einem Schussversuch, abgeblockt, vor die Füße von Seemann und der besorgte mit einer Punktschweißung unter die Latte das 2:0. Anschließend gönnte die SGay sich offensiv eine kleine Verschnaufspause und die Gäste kamen zu guten Offensivaktionen. Nach einer aufs Tor gezogenen Flanke von der linken Seite sprang der Ball vor Körner in ein Loch, sodass Mr. Titan Wässerndorf 2016 die Lederkugel (nicht seine eigene Kugel) nur noch an den Pfosten lenken konnte ‪#‎einszunullfürdieschwerkraft‬. Anton Sizov reagierte schneller als der Schlussmann der SG ‪#‎zweizunullfürdieschwerkraft‬ und erzielte aus wenigen Metern den Anschlusstreffer. Den Ausgleich verhinderte wenig später Patrick Hertel, als er einen Kopfball von Martin Fink auf der Linie klärte. In Sachen ‪#‎kurzvormlöchlegeklärt‬ endete die Partie aber Remis, denn nach einem Schuss von Fabian Rabenstein war es Martin Köhler, der die Situation für den bereits überwundenen SVS-Keeper Kevin Klein bereinigte. Den alten Abstand stellte noch vor dem Pausenpfiff Hannes Schöller wieder her. Der Schwabenexport luchste Köhler im Spielaufbau den Ball ab, schlug dann noch einen Haken wie ein Rammler auf Speed und netzte ins lange Eck ein.
Nach dem Seitenwechsel stand der Aufsteiger hinten so dicht wie eine Zeche kurz nach der Schließung. Die Entscheidung besorgte nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff FabiRabi. Einen Abschlag von Körner verlängerte die SVS-Defensive in den Lauf von Rabenstein, der mit einem Rechtsschuss Klein tunnelte. Für den Rest der Partie ging es friedlicher zu als unter Nonnen, sich vor dem Vatertag eine Verletzung zuzuziehen, wäre aber auch höchst fatal gewesen.
Für den letzten Höhepunkt sorgte Schmidts Superjoker an diesem Tag. Ja, gestern, in einem der besten Kreisklassenspiele der SGay-Historie und vor einem Publikum, das sich fragte, ob es in einer surrealistischen Fantasie gefangen war, fing Daniel Mend die letzten Sonnenstrahlen des Tages ein und wurde zum Gott. Zumindest für ein paar Minuten ‪#‎fünfminutengott‬. Mends Treffer in der Endphase besorgte der SG nämlich den höchsten Saisonsieg und sichert ihr praktisch den Klassenerhalt. Ja, dieser Mend, der am Sonntag in der Reserve noch mehr Chancen liegen ließ als ein Messi in seiner Wohnung. Nach starkem Zuspiel von Farian Babenstein ließ er sich die Chance nicht nehmen, als sei er Alan Shearer im Jahr 1996 und nur durch ein Wurmloch im Raum-Zeit-Kontinuum auf der Andreas-Haßold-Kampfbahn gelandet. Mends Bilanz bis zum Tor: Torschüsse. Einen. Tore. Eines. Gelaufene Kilometer. Nicht mal einer. Amen. Und wenn Bauer in der Schlussminute Mends Vorlage genutzt hätte, wäre neben Tor noch ein Assist auf DM14s Konto gebucht worden.

Mit nun 38 Punkten ist der SG der Klassenerhalt so gut wie nicht mehr zu nehmen. Zufälligerweise ist die Sause auf Malle schon gebucht, natürlich nur um sich dort Spiele der Europameisterschaft anzusehen und sich fußballerisch weiterzubilden.
Hey, ‪#‎Schanzer‬ vom FC Ingolstadt 04! Sollen wir auch nen Platz im Bierkönig freihalten? Und übrigens hätten wir immer noch Interesse an einem Freundschaftsspiel gegen Eure Dritte Mannschaft!

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