Vierter Punkt gegen Sonderhofen

Nach dem wichtigen Derbysieg gegen Iphofen ist vor dem Aufeinandertreffen gegen den Titelaspiranten aus Sonderhofen.
Die SG musste auf Nico Nees verzichten, also auf ihre fleischgewordene Abrissbirne, selbst Mark van Bommel versteckt sich weinend vor diesem Mann. Der Rest der Mannschaft zwar ungewaschen aber motiviert, schließlich konnte man als einzige Mannschaft dem SV Sonderhofen in der Hinrunde eine Niederlage beifügen.

Die erste Halbzeit ausgeglichen, beide Mannschaften mit guter Abwehrarbeit und nichts wirklich Zwingendem nach vorne. Der Meisterschaftsfavorit nicht mit dem letzten Risiko, ein paar Ungenauigkeiten in beiden Angriffsreihen und wenig Arbeit für den Unparteiischen Martin Kollmer. Die beiden Schlussmänner Markus Körner für die SG bzw. Daniel Fries für den SV hatten ihre ersten nennenswerten Aktionen in den Spielminuten 44 bzw. 45. Sagt alles über das Offensiv-Feuerwerk aus, das beide Mannschaften an diesem Freitagabend abbrannten.

Nach dem Seitenwechsel gaben die Männer von Uwe Göb ein anderes Bild ab. Offensiv wesentlich risikofreudiger, ohne dabei in der Defensive nachlässig zu werden. Bereits wenige Minuten nach Wiederanpfiff konnte sich Körner gegen die Sonderhöfer Angriffsreihe um Felix Dopf, Marco Pregitzer und Simon Karl auszeichnen. Bis zum Abpfiff ließ der Favorit nicht ab und drückte auf den Torerfolg. Die beste Chance vergab Alexander Kreußer, der weniger Meter vor der Torlinie einen Kopfball über das Gehäuse setzte. Mit Kampfgeist und einer gehörigen Portion Fortune rettet der Aufsteiger das torlose Remis über die Zeit.

Die SG trotzt dem letztjährigen Kreisliga-Absteiger einen weiteren Punkt ab und holt somit aus beiden Duellen vier Punkte gegen die Truppe aus dem Ochsenfurter Gau. Was offensiv zusammenlief war zwar so geil wie wie Sushi aus rohem Mett, allerdings war die Verteidigung des SVS um Stefan Busch und Matthias Müller für uns an diesem Abend einfach nicht zu überwinden. Wer zum Sportplatz kommt und immer noch nicht realisiert hat, dass die Gegner (bei allem Respekt) nicht mehr Rot-Weiß Kitzingen oder Ochsenfurt FV II heißen und ein bisschen mehr auf der Schippe haben, der kann bis zum nächsten Mal überlegen, mit welchen Ansprüchen das Spektakel verfolgt.

Wir wünschen dem SV Sonderhofen 1946 e.V., der mit dieser Leistung gezeigt hat, dass er es verdient hat oben in der Liga mitzuspielen, viel Erfolg für die ausstehenden Begegnungen. Zum Vereinsjubiläum im Juni kann sich die Mannschaft aus eigener Kraft mit Aufstieg und/oder Meisterschaft ja selbst beschenken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.