Repperndorf – MSN

Nach einer Saison-Vorbereitung, welche gefühlt bis in die Kreidezeit zurück reicht, ging es endlich los. Fit, motiviert und doch wieder mit einigen Ausfällen. Mit Coach Schömig und Vize-Captain Sebbi fehlten erneut zwei unserer Besten. Als wäre das nicht schon schlimm genug, hatte uns die BFV Losfee zum Auftakt den Angstgegner TSV Jahn Repperndorf zugelost. Und so kam es dann auch. Der Gastgeber verbreitete bereits in den Anfangsminuten mehr Angst und Schrecken, als ein Cheesburger in der „Germanys next Topmodel“ Umkleide. Mit der gewohnten Offensivpower rund um Reiner Depner und Carsten Spiegel hatten die Gastgeber zunächst mehr vom Spiel. Bereits nach 90 Sekunden musste Pette Radant bereits eine 1 vs. 1 Situation meistern. Wir hingegen wirkten so verunsichert, wie ein Céline Dion Cover-Double vor einem Auftritt beim Wacken Open Air. Sehr zum Ärger unseres Trainers. Sonst eigentlich unaufgeregter als ein Panda beim Bambus-Futtern, hatte er in der ersten Halbzeit einen Ruhepuls von 190. Einzig dem Unvermögen der Gastgeber hatten wir es zu verdanken, dass es nach einer halben Stunde noch immer 0:0 stand. Erst als wir mit weiten Bällen agierten, brachten wir Ri-Ra-Repperndorf ins schwimmen. So war es in der 40. Minute fast nur logisch, dass ein Abschlag von unserem Keeper die Vorlage zur 0:1 Führung lieferte. Weiter Ball, der Repperndorfer Keeper kam aus dem 16ner, doch unser Turbo-Matze war deutlich schneller und köpfte den Ball über den Keeper hinweg ins Tor. Dass uns eine ganze Elefantenfamilie von den Schultern hüpfte, merkte man an den folgenden 5 Minuten bis zur Halbzeit. Direkt im Anschluss ein Solo von Fabi Seemann über die Außen, flacher Ball an den 16ner. Doch der Abwehrspieler grätschte und klärte den Ball mit der Hand. Eindeutiger kann ein Strafstoß nicht ausfallen, der Schiri hatte aber trotzdem keine Lust zu pfeifen. Ab zum Pausentee.

Nach der Halbzeit fanden wir deutlich besser ins Spiel. Auch wenn das Gekicke immer noch die Attraktivität einer Bahnhofstoilette hatte, fand Repperndorf nun deutlich seltener den Weg zum Tor. Mit dem 0:2 durch Tobi Zehnder war der Drops dann gelutscht. An der Strafraumgrenze gefoult sah es unser Captain überhaupt nicht ein zu fallen, sondern mogelte sich noch durch drei weitere Verteidiger um anschließend einzunetzen. Auch die Einwechslung von Spielertrainer Kropp brachte den Gastgebern keinen entscheidenden Vorteil, denn unsere Einwechselspieler zeigten (im Gegensatz zum Stammpersonal) eine gute Partie.


Nicht mit dem Spiel, aber mit dem Ergebnis können wir durchaus zufrieden sein.

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