Auf der Suche nach Passierschein A38 in Markt Einersheim

Nix war es gestern mit dem Einzug in die zweite Pokalrunde. Beim Gastauftritt in Markt Einersheim wirkte die SGay zu oft zu planlos. Nach torlosen 90 Minuten versagten schließlich gleich drei Schützen die Nerven.

Vor allem in den ersten 20 Minuten der Begegnung lief die Spielgemeinschaft dem SV Markt Einersheim permanent hinterher. Die Gastgeber hatten jedoch Probleme sich bis in den Strafraum durchzukombinieren. So blieb ein Distanzschuss an den Pfosten die gefährlichste Situation, auch weil unser Keeper Simon Hahn alle anderen Situationen ohne größeren Probleme bereinigte. Offensiv ergaben sich für die Black Gays nur nach Fehlern der Einersheimer Situationen. Allerdings lief man den Gegner nicht kompakt und miserabel an, so dass Markt Einersheimer Ballverluste kaum erzwungen wurden. Es wirkte es wäre der Matchplan unkoordiniert von links nach rechts und wieder zurück zu wackeln. SGay, das F seht für Passierschein A38. Positiv war die Tatsache, dass man das Spiel offen halten konnte, auch wenn das Mittelfeld deutliche Probleme hatte in die Zweikämpfe zu kommen. Wobei, Zweikämpfe gab es en masse. Pfiffe des Unparteiischen auch. Die waren größtenteils aber von niemanden nachvollziehbar. Schiedsrichter Weber verteilte Karten für La-Paloma-Fouls und zeigte eine durchsichtige Linie wie man sie sonst nur aus Gemälden von M. C. Escher kennt. Verweigerte dann wiederum fällige Platzverweise und fühlte sich erhabener als der Sonnenkönig höchstpersönlich. Ist aber keine Ausreder für unseren Auftritt… Die beste Chance für den SVME nach dem Seitenwechsel vergab Ex-SGay Patrick Teufel, der freistehend vor dem Gehäuse einfach mal Mitleid walten ließ und die Kugel über den Fangzaun drosch. Richtig aufkam die SG erst in der siebenminütigen Nachspielzeit. Ein Pfostenschuss durch Viktor Eror und zwei weiteren Möglichkeiten für Michi Bischoff, fast hätte man auf der Zielgeraden ein Spiel gewonnen, bei dem man vorher kaum Torchancen besaß.

Wie es der Pokal so will, ging es anschließend direkt ins Elfmeterschießen. James Holeton (äußere Erscheinung irgendwo zwischen Tony Marshall, dem Yeti und einem überfahrenen Hamster) und Simon Sußner (wenn er lacht, dann sieht das aus, als wenn ein Clown kleine Kinder erschrecken möchte) spielten jeweils SV-Keeper Patrick Radant das Leder in die Arme. Fabian Seemann schlenderte zum Punkt, als wäre so ein Spiel lediglich ein Kurzurlaub im Club Med und bugsiert den Ball dahin, wo keine Wollmilchsau mehr ihre Eier legt ( = drüber). André Müllers Treffer und ein gehaltener Elfmeter von Simon Hahn waren dann zu wenig. Endstand: 1:3 n. E.. Bezeichnend: Schiri Kurt XIV. fuhr wohl schon mit der Dampfeisenbahn ins Tiki-Taka-Land und realisierte daher erst weit nach allen Beteiligten, dass die Partie beendet ist.

Wir suchen übrigens noch Passierschein A39, wie er im neuen Rundschreiben B65 festgelegt ist.

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