Murphy’s Law im Banabeu

Wer bisher noch keinen Kontakt mit Murphys Law hatte – am Sonntag konnte man die Gesetzesanwendung in Bana bestaunen. „Alles was schief gehen kann, geht auch schief“.
Und das ausgerechnet gegen Tabellennachbarn… Wir wurden derart vermöbelt, dass selbst IKEA neidisch ist.
– Tom Volkamer, Domi Spiller, Tobi Zehnder -> alle verletzt raus. Die ersten Beiden bereits nach nicht einmal einer halben Stunde. An dieser Stelle gut Besserung!
So musste z.B. Mo Böhm auf die 6er Position, welche er schon etliche Jahre nicht mehr spielte. Oder Paddi Hertel, der nach 2 Jahren Verletzungspause sofort auf die 10 geworfen wurde.
– Das erste Gegentor: Langer Ball, Keeper Radant und der Bana Angreifer mit der Nr. 11 grätschen beide am Ball vorbei und das Leder landet im aus. Zur absoluten Überraschung aller deutete der Schiri aus 50 Metern Entfernung auf den Elfmeter-Punkt. Vergewisserte sich immerhin bei der Nr. 11… Leider stand dieser nicht zu der Fehlentscheidung. Zur Ehrenrettung: Ob wir in dieser Situation beim Stand von 0:0 die Fehlentscheidung zugegeben hätten – wir wissen es nicht. Somit Elfmeter und der 1:0 Rückstand. Das gleiche Gefühl wie wenn man nach 12 Halbe aus der Kneipe vor Tür tritt. K.O.
– Auch die folgenden Tore waren größere Eier als der Hinkelstein von Obelix. Das 2:0 – gegenseitig angeschossen und unser Ex-Kollege Gröll mit einem Kopfballtor… oder oder oder
– Bezeichnend, dass unsere beste Chance von Schömig an die Latte geköpft wurde
– Fabi Kehrers Gelb/Rote entstand, nachdem der Schiri seinen Pass blockierte – was schief gehen kann, geht auch schief.
– Den Schlusspunkt setzte Johannes Gegner mit einem Traumtor. Klärte vor dem heraneilenden Burger und schoss das Leder mit dem linken Außenrist in den eigenen Winkel. Weltklasse! Wieder mal ein Prädikat dafür, weshalb unser Innenverteidiger seit Jahren auf seine Chance im Sturm lauert.
Die Zusammenfassung: In der ersten Halbzeit waren wir absolut auf Augenhöhe. Ohne die Verletzungen waren selbst die Mainbernheimer nach Abpfiff sicher, dass die Partie richtig knapp verlaufen wäre. Doch so gaben wir uns in den letzten 30 Minuten auf und jeder Angriff landete im Tor. Ob wir nun 1:0 oder 6:0 verlieren ist dann auch egal. Glückwunsch nach Mainbernheim zu einer starken Leistung. Die größte Herausforderung für uns kommt erst noch – nämlich jetzt Moral zu beweisen und eine Reaktion im Training und auf dem Platz zu zeigen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.