Der Lauf ist nun zu Ende

Was sich gegen Ülkemspor Kitzingen schon angebahnt hat, wurde nun gegen die Reserve von Dettelbach Wirklichkeit. Wir verlieren ein Heimspiel mit 0:2.
Starten wir direkt durch mit dem Spielbericht:
Die Anfangsphase war gut. Besonders über die rechte Außenbahn schaffte es Nico Nees sich besser durchzusetzen als ein Einzelkind beim Kampf um den Nachtisch. DUO stand im eigenen Strafraum jedoch sortiert, sodass jeder Ball zur Ecke geklärt wurde. Und hier zeigte sich schon das Dilemma. Fast jede Ecke wurde zu kurz geschlagen und somit geklärt. Und eins muss man den Gästen zu Gute halten: Sie haben an diesem Spieltag den Sieg einfach mehr gewollt als wir. Bezeichnet für das komplette Spiel war das Gegentor in der 1. Halbzeit. Eigener Einwurf auf Höhe der Mittellinie. Doch die Murmel landete beim Gegenspieler, Konter und wir waren alle einen Schritt zu weit weg vom Gegenspieler. Als der Angreifer dann noch Keeper Radant überlupfte war die Höchststrafe ausgesprochen. Im Gegenzug konnten wir selbst Freistöße aus idealer Entfernung nicht aufs Tor bringen – und das obwohl der gegnerische Keeper keinen Ball sicher fangen konnte. Was uns an diesem Spieltag leider den Gnadenstoß gegeben hat, war der Schiedsrichter. Ja, bei einer Niederlage ist nie der Unparteiische schuld. Ja, ein Abseits ohne Linienrichter zu erkennen ist brutal schwer. Dass allerdings jeder! (und wir meinen wirklich JEDER) lange Ball hinter die gegnerische Abwehr abgepfiffen wurde, sorgte selbst bei den Gästen für Lacher. Leider nahm man uns damit unsere gefährlichste Waffe. Wir hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz, ständig Standardsituationen – aber richtig gefährlich wurde es nur selten. Es fühlte sich so an, als ob wir bei Tetris ständig den Würfel drehen und uns dann fragen warum sich nichts ändert. Im Laufe des Spiels mussten wir entsprechend umstellen und offensiver agieren. Dies nutzten die Gäste dann eiskalt aus. Ein weiter Ball, Pette Radant spielte mit und köpfte das Leder in bester Manuel Neuer Manier weg. Leider war ein Dettelbacher zuerst am Ball und nahm die Murmel per Direktschuss. Aus über 40 Metern traf er das leere Tor und unsere erste Niederlage seit dem 01.09. war besiegelt.
Wäre nicht beim Boden Schluss, hätten unsere Köpfe nach der Partie wohl den Erdkern erreicht.
Doch ganz nüchtern betrachtet: Vielleicht ein Warnschuss zur rechten Zeit. Schließlich ändert sich durch den Sieg der Siedler gegen Schwarzach erstmal nichts. Klar – wir wurden von Platz 2 verdrängt. Aber es sind noch beide Partien gegen die Siedler offen. Und das wichtigste Spiel ist das nächste Spiel. Das sollte uns allen wieder klar werden.

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