Kirchweih-Sieger, hey, hey!

Wenn wir an diesem Montag morgen mit einem Lächeln auf die Arbeit gehen, dann kann das an dem Heimsieg gegen Schwarzach liegen. Oder daran, dass die Leber nach der Nenzenheimer Kirchweih nun an Burnout leidet und sich ein paar Tage krank gemeldet hat – mit der Folge, dass wohl noch die ganze Woche etwas Restblut im Alkohol vorhanden sein wird.
Mit dem 6:2 Erfolg der zweiten Mannschaft über Schwarzach III waren die Gäste besser bedient, als im Hotel Adlon. Auch über 15 Buden hätten die Gäste sich nicht beschweren dürfen.
Für das Spiel unserer Ersten war alles gerichtet. Vor einer überragenden Kulisse ging es gegen Schwarzach II. Und man merkte sofort, dass es um einiges ging. Mit einem Sieg Schwarzachs wären Sie Biebelried-Verfolger Nr. 1 und hätten uns auf 6 Punkte Abstand gebracht. Dank unserem Sieg und dem überragenden Torverhältnis dürfen wir immerhin eine Woche lang vom Tabellenplatz 2 winken. Doch nun zum Spiel:
Unser Lazarett nimmt mittlerweile die Größe der Berliner Charité an. Domi Spiller, Tobi Zehnder, Jo Stadtelmeyer fehlten ebenso, wie unsere Langzeit-Verletzten Lu Hörlin und Paddy Hertel. Ebenso wie Urlauber Jörg Schneider und Arbeiter Marcel Leykauff. Immerhin taten wir alles dafür, dass die Jungs in Zukunft lieber wieder auf dem Platz stehen, anstatt zuzuschauen – denn eine Ruhepuls von 180 war schon das Höchste der Gefühle.
Das Spiel begann ordentlich. Mit einer couragierten Laufleistung schafften wir es den Gästen weniger Raum für Kombinationen zu gewähren, als in einem indischen Bahnwagon. Wie auf dem kleinen Platz zu erwarten, gab es im Mittelfeld einen ansehnlichen Schlagabtausch, die guten Freistoßchancen konnten wir allerdings nicht nutzen. Mit Tempo war die Abwehr der Gäste jedoch zu knacken. Matze Volkamer und Nico Nees machten es vor. Christian Schömig umso besser nach. Schneller Ball auf die linke Seite, unser Coach kreuzte Richtung Tor und der Verteidiger wusste sich nur noch mit dem Foul im 16ner zu helfen. Schon bevor der Schiri pfiff, sprintete unser neuer Elfer-King Tom Wolf nach vorne. Den unstrittigen Strafstoß verwandelte er sicher.
Nico Nees verpasste es anschließend eine komfortablere Führung zu erzielen und schoss aus 10 Metern den Keeper an. Die einzig gute Chance der Gäste in der ersten Hälfte war ein Distanzschuss aus 20 Metern, welcher aber über den Kasten flog. Die ruppige Partie hatte der Schiri gut im Griff – nur mit den beiden Linienrichtern hatte er eine Beziehung wie der Vampir zum Knoblauch.
In der zweiten Halbzeit erhöhten die Gäste erwartungsgemäß den Druck. Wir verließen uns auf unser bewährtes Defensivbollwerk. Lukas Schenk lieferte sich das komplette Spiel ein Privatduell mit dem starken Daniel Lang. Die einzig richtige Chance der Gäste in Halbzeit 2 war nach einer Standard-Situation. Der Ball kam im 5er auf, doch Pette Radant konnte den Ball von der Linie kratzen. Ein Ausrufezeichen schickte Christian Schömig zuvor an den Gästekeeper. Aus 35 Metern knallte der Coach einen Strich ans Torkreuz. Das Spiel wurde zum Ende hin immer aggressiver und spannender. Als der Schiri Abpfiff (und somit Hans Dresch nach einem Schubser die rote Karte ersparte) gab es kein Halten mehr. Man könnte meinen, hier wurde gerade die Champions-League gewonnen. 4 Gegentore aus 9 Spielen ist beängstigend und bestätigt, dass Jo Gegner als Abwehrkante seinen Platz in der Mannschaft der Saison 2018/2019 nicht gewürfelt hat.
Am nächsten Sonntag wartet dann gleich der nächste Hammer auf uns. SSV Kitzingen II ist ebenfalls Punktgleich.
Kommt in Markt Einersheim vorbei und unterstützt uns weiterhin!

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