Von Spatzen und Tauben und Dächern und Händen. Und Käuzle!

Jeder SGay, der jetzt noch in der Lage ist einen Fuß vor den anderen zu setzen, hat sie überlebt, die Vorbereitung auf die dritte Kreisklassensaison in Folge.

Feinschliff im Trainingslager in Creglingen. Samstagabend der kategorischer Mannschaftsabend bei der Landwehr-Bräu in Reichelshofen. Dass dann am folgenden Tag gegen den TSV Marktbergel 1900 e.V. ein paar Körner Munition fehlen, ist selbstverfreilich. In der ersten Hälfte hat die SGay ein Chancenplus, es trift aber nur Mezzosopran Schöller mit einem Freistoß aus 35 Metern nach einem Foul an Andi Walter. In der zweiten Halbzeit wurde munterer durchgewechselt als beim Stammtisch im Swingerclub. Letztendlich fehlte es folglich einerseits an Luft, andererseits an Qualität, so wurden im Defensivverbund die Lücken größer als im Gebiss von Jürgen Vogel. Nach 90 Minuten stand es 1:3 aus Sicht der Weinparadiesler. Einziger Aufreger: Seemann zog den Kürzeren beim Kampf von David gegen seinen inneren Hohliath und fasste einen eher weniger klugen Gedanken: „Zeit, dass sich das ändert! Zeit, dass wir aufstehen! Zeit, dass wir uns ein paar Ausrufezeichen von Til Schweiger borgen. Wenn nicht hierfür, wofür dann? Also: !!!!1!11!!!!!“ und trat nach einem Ballverlust saftig gegen den davon eilenden Gegenspieler nach. Doktor Ortega in die Hirnfrostung, Doktor Ortega, bitte! Mehr Glück als Verstand in dieser Szene aber für BabyFabi, gegen eine Kaution von einer Flasche Riesling – fällig am nächsten Weinfest – bekam er vom Unparteiischen nur von Gelben Karton vor die Nase gehalten.

Nicht nur eine ganze Saison braucht eine gute Vorbereitung, auch auf einzelne Spiele muss man bestens präpariert sein. Mit Alkohol, viel Alkohol. Und was ist die erste Anlaufstelle für jeden SGay, wenn man samstags durch Würzburgs Gassen schlendert? Richtig, bei Denise Hertlein und Steffi Müller im Käuzle Würzburg! Topfit, in Gedanken noch bei Asbachtoni und mit Liebesbriefen auf dem Bauch gepinselt war am Sonntag der FC Gollhofen der letzte Vorbereitungsgegner. Vom Tempo her war es eine Partie auf dem Niveau „Rennschnecke“. Ohne spielerisch großartig zu glänzen siegte die SGay am Ende mit 5:2. Andi Walter Faltenspotzer (Achtung Anagram! Wer es lösen kann, wird von AW10 nächsten Samstag zu einem exklusiven, ramontischen Candle-Light-Dinner ins Käuzle eingeladen. Eskalation vorprogrammier!) traf satte dreimal (nach Eckball von Ballermanndauerbrenner Hertel, nach Zuspiel Sußners und nach Abpraller von Simon Müller). Per Doppelpack strahlte auch Rekonvaleszent Dirty Harry wie ein Atomreaktor (Vorlagen Walter und Schöller) vor dem Date mit seiner angehimmelten BAAARBAAARAA.

Die internationalen Pressestimmen sind sich in der Einschätzung dieses Krachers selten so einig: »«. Kein echter Gradmesser für den Rundenauftakt am kommenden Sonntag in Sommerhausen. Aber so liegt das Selbstbewusstsein wenigstens nicht nackt in Fötushaltung am Boden. Und nun weiß auch der unbelehrbarste SGay, dass ein Wochenende erst vorbei, wenn man Sonntagabend im Bett liegt und die dritte REM-Phase erreicht hat.

Bis Sonntag um 15 Uhr träumen wir derzeit weiter vom Spatz in der Hand, der Taube auf dem Dach und uns im Käuzle. Der eine mehr von Denise, der andere mehr von Steffi und einer sicherlich von Asbachtoni. Kuschelige Träume.

Für den Rekord-B-Klassisten – unsere Zweite – startet die neue Saison bei der fusionierten Spielgemeinschaft Hohenfeld/RW Kitzingen um 13 Uhr in Hohenfeld.

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