Ein hartes Stück Arbeit

Dass es in der Vorbereitung gegen unsere Freunde aus Albertshofen geht, hat fast schon Tradition. Doch der erste Blick auf die Gäste lies bereits aufschrecken. Kein Gramm Fett auf der Rippe, dazu hatte die Hälfte der Mannschaft Oberarme wie Baumstämme. Doch nicht nur am Körperbau hatte sich etwas verändert. Wer sich auf einen lockeren Heimsieg einstellte, wurde schneller enttäuscht als die Türkei Fans bei der EM. Mit Domi Spiller, Coach Schömig, Flo Sieber und Jo Stadtel fehlten uns zwar noch etliche Hochkaräter, trotzdem hatten wir eine Top Mannschaft am Start. Doch nun zum Spiel: Balleroberung auf der rechten Seite, Lukas Schenk fasste sein ein Herz und schlenzte das Ding ins lange Eck. Geile Bude und die 1:0 Führung nach 12 Minuten. Keine 5 Minuten später knipste Lukas erneut – allerdings auf der falschen Seite. Ein Rückpass aus 25 Metern landete genau am Innenpfosten – absichtlich hätte das sicher keiner hinbekommen. Aber passiert. Doch bereits mit der nächsten Aktion drehten die Gäste aus der Gärtnerstadt das Spiel. Ein hoher Ball über die Abwehr, eine geniale Annahme aus vollem Lauf, Querpass, 1:2. Damit waren wir erstmal bedient. Albertshofen hatte darauf hin zwar wenig Chancen, doch auch wir hatten Probleme beim letzten Pass in die Tiefe. Der einsetzende Regen tat sein übriges dazu. Es dauerte bis zur 45. Minute. Dort tänzelte Tobi Zehnder den Verteidiger an der Strafraumgrenze aus. Doch dieser hatte keine Lust auf ein Tänzchen und foulte unseren Zwicker äußerst ungeschickt. Den Strafstoß verwandelte Tom Wolf gewohnt souverän.
Zur Halbzeit wechselten die Gäste munter durch und auch wieder tauschten 9 Mann in der 60. Minute aus. Doch kurz vor dem Wechsel machte sich Patrick Teufel eine Unaufmerksamkeit in der Defensive zu Nutze und drehte wiederum das Spiel auf 3:2. Durch einen direkt verwandelten Freistoß 18 Meter vorm Tor glichen die Gäste in der 66. Minute zwar erneut aus – kurz darauf wurde ein genialer Pass auf Marian gespielt und dieser hatte alleine vor dem Keeper mehr Zeit als ein Rentner an der Supermarktkasse. Der 4:3 Entstand. Für uns ein hartes Stück Arbeit und ein gleichzeitig ein großes Kompliment an Albertshofen.

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