Wieder versperrt uns die BFV-Mafia den Weg ins Pokalfinale

Nachdem bereits im letzten Jahr in der ersten Runde des Kreispokals kein Vorbeikommen am SV Willanzheim war, erwiesen sich die Wällnzmer Kafer auch dieses Jahr als unüberwindbare Mauer.
Man hätte uns im stets fairen Losverfahren (sicherlich ist das hier nicht ironisch gemeint!) auch einfach so lange andere Gegner zulosen können, bis sich der SVW aus dem Wettbewerb verabschiedet hatte. Wieder einmal verhindert die BFV-Mafia so gekonnt eine mögliche Sensation durch die neu gegründete MSN.

Welche Auswirkungen hat das auf die Mannschaft? Beginnen die Schlüsselspieler einen Streik, um doch noch transferiert zu werden? Einigt sich man mit den aufnehmenden Vereinen auf eine für beide Seiten akzeptable Ablösesumme? Bricht Schömigs Team nun auseinander? Warum fällt das Brot auf die Marmeladenseite? Warum liegt hier Stroh rum? Warum 42?

Fragen über Fragen. Antworten gibt es vielleicht bei den nächsten öffentlichen Auftritten. Trainingsgruppe 2 trifft am Sonntag um 12 Uhr in Geiselwind auf deren Reserve. Der Profikader misst sich am Sonntag um 17 Uhr in der weißen Stadt mit dem FC Iphofen.

Hier noch der Bericht aus Markt Einersheim:

Die Zeichen für unser Pokalspiel gegen Willanzheim waren recht eindeutig. Eine ambitionierte Kreisklassen-Mannschaft mit Aufstiegsambitionen gegen eine neu zusammengewürfelte A-Klassen Truppe, deren wahre Stärke wöchentlich der Getränkelieferant feststellen darf. Auf dem Papier war ein Sieg der MSN Mannschaft(Markt Einersheim/Seinsheim/Nenzenheim) so wahrscheinlich wie ein Privatkonzert von Gina Lisa in der Umkleidekabine. Hinzu kamen verletzungsbedingte Ausfälle von vier Stammspielern, was unsere Chancen auf die Größe eines Köperteils in der Eistonne schrumpfen lies.
Doch das Spiel war überraschend ausgeglichen. Bereits nach einer viertel Stunde köpfte unsere fleischgewordene Torgefahr Tobi Zehnder den Ball nach einer Ecke mustergültig gegen die Laufrichtung des Keepers ins Tor. 1:0 Führung und Willanzheim machte erstmal längere Gesichter als jedes Pferd. Leider dauerte diese Schockphase so kurz wie der Glücksmoment, doch noch die Schienbeinschoner in der Sporttasche gefunden zu haben. Eckball Willanzheim an den kurzen Pfosten, Kopfball an die Unterlatte, der Ball prallt auf den Boden und wurde anschließend geklärt. Nach wilden Rufen der Gästespieler und – Zuschauer entschied sich der Schiri für Tor. Wahrscheinlich die korrekte Entscheidung. Doch leider wandelte sich das Spiel zu einem richtigen Derby. Nach Fouls auf beiden Seiten wurden reichlich Komplimente verteilt. Vor allem der hervorragend spielende Willanzheimer Stürmer Mr. X. hatte an dem Tag mehr zu kommentieren, als Günther Jauch in allen WWM-Sendungen zusammen. Zurück zum Wesentlichen. Das 1:2 für die Gäste kam nach einem verunglückten Befreiungsschlag unseres Keepers zustande. Kann passieren. In der Halbzeit zeigte sich Spielertrainer Christian Schömig trotzdem zufrieden. Möglicherweise etwas zu viel Friede, Freude, Eierkuchen, denn die ersten 10 Minuten gehörten deutlich den Gästen. Doch Sie verpassten die Vorentscheidung, nur um weitere 10 Minuten später dann doch durch einen schnellen Tempovorstoß das 1:3 zu erzielen. Doch nun zeigten wir mehr Optimismus als die Jungs von Cool Runnings. Eine Pass-Stafette im Mittelfeld auf Johannes Stadtelmeyer. Und unser Top-Transfer zeigte gleich mal wo der Hammer hängt. Aus über 20 Metern knallte Stadtel das Leder mit Vollspann in die Maschen. Der Schuss hatte mehr Wucht, als die Frischluft nach einem Kneipenbesuch. Die darauffolgende Schlussphase hatte dann etwas von einem Ferrari aus den 60ern. Ohne Airbag, ohne Sicherheitsgurt, aber dafür mit 300 Sachen über den Asphalt. Offenes Visier, alles oder nichts. Hinten räumte Nico Nees alles ab was bei Drei nicht auf den Bäumen war. Und vorne hatte unser Coach die beste Möglichkeit, doch brachte im 16ner, trotz akrobatischer Seitfallzieher-Einlage, nicht genügend Druck hinter die Murmel. So blieb es beim 2:3. Sicher kein unverdienter Sieg der Gäste, auch wenn durchaus mehr möglich gewesen wäre.

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