Abwärtstrend hält an

Kirchweihspiel in Nenzenheim vor toller Kulisse gegen den Tabellennachbarn Schwarzach II.
Mit Fabi Kehrer und Tobi Zehnder kehrten zwei schmerzlich vermisste Akteure in die Mannschaft zurück, auch wenn das fehlende Training manchmal sichtbar wurde. Dass Schwarzach I spielfrei war, hatte den gleichen Effekt wie ein Sandsturm nach der Autowäsche. Höchst unangenehm.
Doch das Spiel startete ordentlich. Von Minute zu Minute mit besseren Aktionen und mehr Ballbesitz. Schwarzach hingegen schaffte es im Mittelfeld uns konsequent zuzustellen und deren Abwehrspieler leisteten sich keine Fehler. Auf unserer Seite hatte es Jörg Schneider mit deren Nummer 9 zu tun – und hatte mehr Action als Bruce Willis. Und wieder einmal kassierten wir ein Gegentor. Der Ball flog auf den zweiten Pfosten, wir waren zu weit weg von den Gegenspielern und Pette Radant ohne Chance. 0:1 Rückstand. Doch auch wir hatten tolle Chancen. Fabi Seemann in der ersten Halbzeit, Patrick Teufel per Kopf in der zweiten Hälfte hatten den Ausgleich schon auf den Fuß bzw. Kopf. Und als wir dann doch den Ausgleich erzielten, entschied Leo Rost auf Abseits.
Leo Rost – eine absolute Ikone auf dem Feld und unseren größten Respekt – hatte leider gehörigen Anteil an einem zunehmend verfahreneren Spiel. Fragwürdige Entscheidungen auf beiden Seiten des Spielfelds, zudem hat er verpasst für eine klare Linie zu sorgen. Ansonsten hätten nicht alle Akteure das Spiel beendet.
So tickte die Uhr unaufhaltbar gegen uns. Nach einem Foul der übelsten Sorte an Jo Stadtel in der 92. Minute, welches selbst bei der UFC für Raunen gesorgt hätte, parierte der Gästekeeper einen genialen Freistoß von Fabi Kehrer mit einer grandiosen Parade und sicherte somit den Gästen den Sieg.
Die Hoffnung die uns bleibt: nach einer 6:0, 3:0, 1:0 Niederlage, müsste laut Statistik nächste Woche der Sieg fällig sein. Doch wie sagte schon Werner Hansch: „Gemäß Statistik ist jeder vierte Mensch ein Chinese – aber ich sehe hier keinen“.

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